Ein Mann hält ein volles Bierglas nahe an eine brennende Kerze, die er in der anderen Hand hält.

Braukunst

Wie unser Kindl gebraut wird

Für jedes unserer Biere verwenden wir eigens ausgewählte Malz- und Hopfensorten. Das Malz verleiht dem Bier seinen Körper und seine Farbe, während der Hopfen für die Würze und das Aroma sorgt. Das Brauwasser kommt aus eigenen Tiefenbrunnen und wird gefiltert und aufbereitet. Ebenso stammt die Hefe aus unserer betriebseigenen Reinzuchtanlage. Für jede Biersorte setzen wir einen spezifischen Hefestamm ein, der entscheidend für den Charakter des Bieres ist.

Vier Zutaten, ein Charakter:

Zwei stilisierte Ähren mit jeweils mehreren Körnern in V-Form.

Malz

Zwei stilisierte Wassertropfen mit Reflex.

Wasser

Fünf stilisierte längliche Mikroorganismen in loser Anordnung.

Hefe

Zwei stilisierte Hopfendolden mit Stiel.

Hopfen

Goldene Ähre über Getreidekörnern, die in eine Mahlvorrichtung fallen.

Maischen, Läutern & Kochen

Das geschrotete Malz wird mit dem Brauwasser vermischt (Maischen). In mehreren Temperaturstufen wandelt sich nun die Stärke im Malz in vergärbaren Zucker um. Durch Filtrieren (Läutern) werden die Feststoffe, der Treber, von der flüssige Würze getrennt und entfernt.

Nach der Zugabe des Hopfens wird die Würze eingekocht. Der Biersud erhält so seine erste charakteristische Geschmacksnote. Anschließend wird die Würze auf Gärtemperatur heruntergekühlt.

Gären und Reifen

Die Hefe verwandelt den Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure. Der Gärprozess und der dafür eingesetzte Hefestamm haben einen wesentlichen Einfluss auf die Qualität des Bieres.

Nach der Gärung wird das Bier auf ca. 0 °C heruntergekühlt und darf jetzt reifen. Während der mehrwöchigen Reifephase verfeinert sich der Geschmack und die Hefe wird abgeerntet. Letztendlich entscheidet der kritische Blick und Gaumen unserer Brauer über die Freigabe des Bieres.

Goldene Ähre über Getreidekörnern, die in eine Mahlvorrichtung fallen.

"Als Brauer stehe ich dafür, dass Menschen, die sich für ein Berliner Kindl entscheiden, immer ein Bier von bester Qualität in den Händen halten."

Großer goldener Behälter mit Tropfenabgabe nach unten. Unten mehrere kleine Flaschen in einer Abfüllreihe.

Filtrieren und Abfüllen

Die letzten im Bier befindlichen Trübungsstoffe werden herausgefiltert, um die Klarheit und die Haltbarkeit des Bieres zu gewährleisten. Das filtrierte Bier lagert bis zur Abfüllung in Drucktanks.

Vor der Abfüllung wird das Bier nochmals einer strengen Qualitätsprüfung unterzogen, damit der typische Charakter einer jeden Sorte in jeder Flasche garantiert ist. In der Abfüllanlage werden dann bis zu 50.000 Flaschen pro Stunde mit Genuss befüllt.

Viele braune Bierflaschen sind in Reihen in einer Kiste angeordnet. Einzelne Flaschen haben deutlich sichtbare Etiketten.

Digitale Brauereiführung

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